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Heinrich Schütz –
Der Schwanengesang


Nach einem alten griechischen Mythos stimmen Schwäne – sonst eigentlich stumme Tiere – kurz vor ihrem Tod mit wunderschöner Stimme ihr erstes und letztes trauriges Lied an. Zeit seines langen Lebens war Heinrich Schütz alles andere als stumm. Doch als er im hohen Alter von 86 Jahren jene Werkgruppe schrieb, die als »Schwanengesang« bekannt wurde, war ihm wohl bewusst, dass dies sein letztes Werk sein würde. Er zog künstlerische Bilanz und knüpfte wieder an den Stil seiner Psalmen Davids von 1619 an. Dass die Form der doppelchörigen Motette längst nicht mehr en vogue war, kümmerte ihn nicht. Für die Vollendung seines Lebenswerks besann er sich auf seine Wurzeln – auf jene Kompositionskunst, die er in Venedig von seinem verehrten Lehrer Giovanni Gabrieli erlernt hatte. Den Text des 119. Psalms, des längsten der 150 Psalmen, fasste Schütz in elf doppelchörige Motetten, ergänzte zwei weitere Motetten über den 100. Psalm und ein deutsches Magnificat.

 

Der Schwanengesang erscheint als Vol. 16 der preisgekrönten Hinrich-Schütz-Gesamteinspielung beim Stuttgarter Carus-Verlag. Die CD ist ab sofort über das Büro des Dresdner Kammerchores (Kontakt) und im Handel erhältlich.

 

zu den CD-Details

 

Mit dem Schwanengesang erreichen Hans-Christoph Rademann und der Dresdner Kammerchor die Zielgerade der Gesamteinspielung: Vol. 17 und 18, die Kleinen Geistlichen Konzerte II und die Symphoniae Sacrae II, erscheinen im Januar und Mai 2018. Alle noch ausstehenden Werke werden im Sommer 2018 aufgenommen und sollen bis 2019 ebenfalls auf CD vorliegen.

 

 

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