Konzertdetails

Neugier

Pluralismus prägt unsere Lebenswirklichkeit. Und er ist eine der größten Herausforderungen der Moderne. Was sind die Bedingungen für eine offene Gesellschaft, in der unterschiedliche Weltanschauungen, Lebenskonzepte und Religionen nebeneinander bestehen können? Was verbindet uns, was trennt uns? CoroTopia, die 4. Dresdner Chorwerkstatt für Neue Musik, ist musikalisches und gesellschaftlicher Labor, das diese Fragen in einer offenen Werkstattwoche künstlerisch reflektiert.

 

Drei Auftragswerke, komponiert von Malika Kishino, Maximilian Schnaus und Carsten Hennig, erforschen das Thema "Verbundenheit" anhand des Systems Chor. Dafür begegnen sich verschiedenste Akteure: der Dresdner Kammerchor, der Paderewski Chamber Choir der Musikakademie Poznań und der Projektchor VoiceVenture, in dem Geflüchtete und sesshafte Dresdner mit Sängern des Dresdner Kammerchores und Komponist Carsten Hennig gemeinsam ein neues Stück entwickeln. Nach der Uraufführung in HELLERAU werden zwei der neuen Werke auch in der Musikakademie Poznan im Konzert präsentiert.


CoroTopia - 4. Dresdner Chorwerkstatt für Neue Musik

»Experiment: Verbundenheit«

 

Malika Kishino *1971
Vokale (UA)
Auftragswerk des Dresdner Kammerchores

Maximilian Schnaus *1986
Sanctus (UA)
Auftragswerk des Dresdner Kammerchores, ermöglicht durch das Internationale Musikstipendium der Stiftung Kunst & Musik für Dresden

 

John Cage 1912–1992
Four² (1990)

 

Paderewski Chamber Choir Poznan (Leitung: Marek Gandecki)
Dresdner Kammerchor (Einstudierung: Olaf Katzer)
Hans-Christoph Rademann Leitung


TERMIN
Sa 28.04.2018 / 18:00 Uhr / Poznan / Paderewski Musikakademie


in Koproduktion mit

gefördert durch die

 

mit Unterstützung der

in Kooperation mit

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