Konzertdetails

Musikalisches Vermächtnis
Die »Symphoniae sacrae III« waren von Heinrich Schütz wohl als Summe des eigenen Schaffens gedacht. Nach 35 Dienstjahren am Dresdner Hof und mit angeschlagener Gesundheit widmete Schütz das Werk dem Kurfürsten Johann Georg I., seinem entscheidenden Förderer. Wenig später ersuchte er um dienstliche Entlastung. Eine Bitte, der der Kurfürst nicht nachkam. Und so verlebte Schütz weitere 22 Jahre von hoher Produktivität – auch im Dienst des Dresdner Hofes. Die 21 Motetten für bis zu vier Vokal- und Instrumentalchöre sind die vollendete Verbindung aus Sprache, Musik, Raum und Theologie. Subtil werden Texte ausgeleuchtet und in Musik übersetzt. Eine raffinierte Klangfarbenregie erweitert das Ausdrucksspektrum von Musik und das so genannte »Complementum« aus Sängern und Instrumenten vermag einmal mehr Barockzeit als Epoche der Überwältigung erlebbar zu machen.


Heinrich Schütz (1585–1672)
Symphoniae Sacrae III

Dorothee Mields, Ulrike Hofbauer, Isabel Jantschek, Maria Stosiek, Sopran
David Erler, Stefan Kunath, Altus
Georg Poplutz, Tobias Mäthger, Tenor
Martin Schicketanz, Felix Schwandtke, Bass

Dresdner Kammerchor
Dresdner Barockorchester
Hans-Christoph Rademann, Leitung


TERMIN
19.07.2014, 17 Uhr, Dresden (Dreikönigskirche)

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